• Wolfsmilchschwärmer-Raupe (Hyles euphorbiae), Niederösterreich
  • Distelfalter (Vanessa cardui) auf Salbei, Gneixendorf (NÖ)
  • Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum), Alte Schanzen, Stammersdorf (W)

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Unsere Neuigkeiten

Die 15. Studienreise – auf Bärensuche im slowenischen Karst

Für unsere diesjährige Studienreise zog es uns nach Šepulje in das italienisch-slowenische Grenzgebiet. Die Geologie des dortigen Karsts ist maßgeblich vom Kalkgestein geprägt, das sich über Jahrtausende hinweg durch Wasser auflöst und neu formt.

Vor Ort erlebten wir die wundersame Dynamik der Karsthydrologie: ein ständiger Austausch, bei dem Wasser zu Stein erstarrt und Stein sich in Wasser verwandelt. Flüsse graben tiefe Schluchten in die Landschaft, während Seen förmlich aus dem Boden entspringen. Unser Programm führte uns zu den spektakulärsten geologischen Highlights: In den Skocjan-Höhlen hat der Fluss „Reka“ gewaltige Höhlen in den Felsen geschliffen, und der Zirknitzer See bot uns ein Paradebeispiel für ein periodisches Feuchtgebiet mit einem außergewöhnlich volatilen Wasserhaushalt.

Abseits der Geologie konnten wir bei ausgedehnten Spaziergängen die mosaikartige, extensiv bewirtschaftete Kulturlandschaft mit endlosen Magerwiesen bestaunen. Mit stolzen 80 beobachteten Vogel- und 36 Heuschreckenarten erhielten wir einen beeindruckenden Einblick in die hohe Biodiversität dieser Region.

Der unbestrittene Höhepunkt war die geführte Bärenbeobachtung. In den Wäldern Sloweniens leben etwa 1.000 wildlebende Braunbären. Um sie von Siedlungen fernzuhalten, unterliegen sie einem strengen Managementplan, der unter anderem eine kontrollierte Zufütterung vorsieht. Nach geduldigem Ausharren in der Stille des Waldes wurden wir belohnt: Ein junges Männchen zeigte sich in sicherer Entfernung und labte sich an den bereitgestellten Maiskörnern – eine Begegnung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Neben diesen naturkundlichen Erlebnissen kamen auch kulinarische Genüsse nicht zu kurz, bei denen wir die Köstlichkeiten der Gegend in geselliger Runde genießen konnten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diese wunderbare Studienreise!

Das tierische B&B für die Haselmaus

Mit Beginn der Kartiersaison steht für uns bei LACON auch die Haselmaus wieder im Fokus unserer Erhebungen, da sie im Anhang IV der FFH-Richtlinie gelistet ist und in den Naturschutzgesetzen der Bundesländer als streng geschützte Art angeführt wird. Die Haselmaus ist streng an Gehölzlebensräume gebunden. Ihr Lebensraum umfasst Laub- und Mischwälder, Feldgehölze oder Windschutzstreifen, vorzugsweise mit einer gut ausgeprägten und artenreichen Strauchschicht. Auch breitere, artenreiche Strauchhecken werden gerne von der Haselmaus besiedelt.

Um im Zuge der Projektplanung Hinweise auf ein Vorkommen der Haselmaus zu erlangen, werden neben der Suche nach ihren kugelförmigen Nestern unterstützend Haselmaustubes in geeigneten Lebensräumen angebracht. Dabei handelt es sich um spezielle künstliche Verstecke, in der die Haselmaus ihre Nester errichten kann.

Mit Hilfe der Haselmaustubes konnten wir dieses Jahr wieder mehrere Nachweise der Haselmaus erbringen. Diese helfen uns dabei, unsere Projekte bei LACON naturverträglich zu planen und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Dadurch können negative Auswirkungen auf bestehende Populationen vermieden werden, und es wird ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Haselmäuse und ihrer Lebensräume geleistet.

Wie sieht so eine Haselmaustube aus und was hat es mit der Haselmaus so auf sich? Klicke hier, um mehr darüber zu erfahren.

 

Laufend steigende Teilnehmer:innenzahlen!

Das Interesse an der jährlichen phänologischen Entwicklung bricht nicht ab. Insgesamt haben sich bereits über 900 Landwirt:innen für das von LACON betreute Monitoring-Projekt Phänoflex entschieden! Damit wächst das größte bäuerliche Naturbeobachtungsnetzwerk Europas stetig weiter. 2026 sind mehr als 2500 Teilnehmer:innen österreichweit für Biodiversitätsmonitoring, Beobachtung der Großtrappe, Schnittzeit nach Phänologie oder Phänoflex registriert.

Es wird in Kürze gleich doppelt spannend. Denn gleich beginnt die phänologische Saison des Ährenrispenschiebens. Gemeinsam mit der Beobachtung des Blühbeginns des Schwarzen Holunders (der den Frühsommer einläutet), gehen jährlich bereits mehr als 1000 punktverortete Phänoflex-Beobachtungen in die Berechnung der Vorverlegungskarte ein. Diese wird am 15. Mai veröffentlicht und kann von Landwirt:innen in ganz Österreich verwendet werden, um den Mahdzeitpunkt an die Naturentwicklung anzupassen.

Zweitens starten Ende Mai unsere Biodiversitätsflächen-Freilandeinschulungen mit über 100 neuen Teilnehmer:innen. Diese finden vor Ort an einem der teilnehmenden Betriebe statt und zeigen somit nicht nur, wie einfach es geht, sondern dienen auch der Vernetzung zwischen den insgesamt 600 naturinteressierten Betrieben. Wer sehen möchte, was die Betriebe bereits alles auf unseren Biodiversitätsflächen beobachten, schaut am besten in das Ergebnisportal!

LACON in Zahlen

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mit Herz dabei!

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viele weitere folgen

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eine unserer Stärken!

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mit LACON in Kontakt

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im Laufe der Jahre

Team Lacon

Das LACON-Team


Unser Team arbeitet gemeinsam an großen und kleinen Projekten im Bereich Ökologie, Naturschutz und Landschaftsplanung. Ob Wiese, Wald, Feld, Baustelle oder Büro, Feuereifer und Teamgeist sind immer dabei. Eine bunte Mischung aus Expertinnen und Experten, die einmal im Jahr bei einer Studienreise gemeinsam die Wildnis im benachbarten Ausland erkunden.